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Satzung des Vereins "BulliKartei" e. V. (aktualisiert am 13.Jan.2005)

§1 Name, Sitz, Gründung

(1) Der Verein führt den Namen "BulliKartei e. V. , die Freunde des
VW - Transporters bis

Bj. '67"

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Witten

§2 Vereinszweck ist

(1) die gemeinsamen Interessen von Liebhabern des Volkswagen Typ 2 der ersten
Generation

wahrzunehmen und zu fördern.

(2) die Förderung der originalgetreuen Restaurierung bzw. Erhaltung historischer
Volkswagen Typ 2

mit dem Ziel, einen Beitrag zur Dokumentation deutscher Automobilgeschichte zu
leisten. Zu

den historischen Fahrzeugen zählen die Baujahre 1949 bis 1967.

(3) die Führung eines Fahrzeugregisters

(4) die Sammlung jeglichen dokumentarischen Materials über Volkswagen-Transporter
der ersten

Generation.

(5) die Beratung der Mitglieder,

(6) Kontakte zu anderen in- und ausländischen Clubs gleichgesinnter Zielsetzung
zu unterhalten

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke
im Sinne der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Mittel des Vereins
dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Alle Aufgaben innerhalb des Vereins werden ehrenamtlich erfüllt, Auslagen
können erstattet werden.

§ 4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr

§ 5 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden,
die Interesse am

Vereinszweck bekundet. Der Besitz eines Fahrzeuges ist keine Voraussetzung zur
Mitgliedschaft.

(2) Über den schriftlichen Antrag auf Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Die Entscheidung ist dem

Antragsteller innerhalb acht Wochen nach Eingang des Antrags bekannt zu geben.

(3) Die Mitgliedschaft endet durch:

a) den Tod des Mitglieds bzw. bei juristischen Personen durch Geschäftsaufgabe
bzw. nach Eintritt der Liquidation.

b) schriftliche Austrittserklärung des Mitglieds an den Vorstand. Sie ist
nur zum Schluss

eines Kalenderjahres zulässig,

c) Ausschluss aus dem Verein:

Ein Mitglied, das in erheblichem Maße gegen Vereinsinteressen verstoßen
hat, kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Vor dem Ausschluss ist das betreffende Mitglied zur Sache zu hören. Die Entscheidung
über einen Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem mit Ausschluss
bedrohten Mitglied mitzuteilen. Das vom Ausschluss bedrohte Mitglied kann innerhalb
einer Frist von einem Monat ab Zugang der Mitteilung schriftlich Berufung/Widerspruch
beim Vorstand einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung.
Bis zur Entscheidung durch die Mitgliederversammlung ruhen die Mitgliedsrechte.
Macht das Mitglied vom Recht der Berufung innerhalb der Frist keinen Gebrauch,
wird der Ausschluss mit Fristablauf wirksam.

d) Zahlungsverzug eines Mitgliedes zieht nach der ersten schriftlichen Mahnung
den

sofortigen Ausschluss des Mitglieds nach sich; § 5 Abs. 3 c findet keine
Anwendung.

Eine so aufgehobene Mitgliedschaft kann nach einer nachträglich erfolgten
Begleichung sämtlicher Verbindlichkeiten (inkl. angemessener Zinsen) durch
das dann ehemalige Mitglied ohne Antrag nach § 5 (2) fortgeführt werden,
wenn der Vorstand diesem Verfahren im Einzelfall nicht schriftlich widerspricht.

(4) Mit Beendigung der Mitgliedschaft enden alle satzungsgemäßen Rechte.
Ein Anspruch auf Erstattung von Spenden und Beiträgen besteht nicht. Eventuell
eingebrachtes geistiges Eigentum verbleibt beim Verein. Das ausgeschiedene Mitglied
hat in seinem Besitz befindliches Eigentum des Vereins unverzüglich und in
ordnungsgemäßen Zustand zurückzugeben. Ein Zurückbehaltungsrecht
wird ausdrücklich ausgeschlossen. Eine Aufrechnung erfolgt nicht.

§ 6 Organe

Organe des Vereins sind:

1. die Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung)

2. der Vorstand

3. die Revisoren

Die Einrichtung von Ressorts ergibt sich aus dem Vereinszweck. Ressortleiter können
vom Vorstand auf unbegrenzte Zeit ernannt werden. Einzelheiten sowie Aufgaben
und Befugnisse der Ressortleiter regelt die Geschäftsordnung.

§ 6. 1 Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist jährlich vom Vorstand mit Ladungsfrist
von 4 Wochen einzuberufen. Die Einladung der Mitglieder kann durch Veröffentlichung
in der Vereinszeitung "BulliExpress", der vereinseigenen Homepage oder
dem Vereinsmitteilungsblatt "BulliAktuell" erfolgen. Einer schriftlichen
Einladung aller Mitglieder bedarf es nur in den Fällen zur Änderung
/ Ergänzung des § 2 oder zur Herbeiführung eines Beschlusses nach
§ 11 (2).



Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand nur in Fällen
besonderer Dringlichkeit oder wenn mindestens 20 % der Mitglieder es schriftlich
begründet beim Vorstand verlangen, einberufen.

(2) Mit der Einladung zur Mitgliederversammlung ist die vorgesehene Tagesordnung

mitzuteilen. Weitere - außerordentliche - Tagesordnungspunkte können
auf der

Mitgliederversammlung behandelt werden, sofern sie mindestens 14 Tage vor dem

vorgesehenen Versammlungstermin in schriftlicher Form dem Vorstand vorliegen,
oder

sofern mindestens 2/3 der anwesenden Mitglieder der Mitgliederversammlung die

Aufnahme eines bzw. mehrerer weiterer Tagesordnungspunkte verlangen.

(3) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und Entscheidung

über dessen Entlastung

b) Wahl des Vorstandes und der Revisoren

c) Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages und der Aufnahmegebühr

d) Beschlussfassung zur Geschäftsordnung

e) Beschlussfassung zur Vereinssatzung

f) Beschlüsse nach § 5 (3) c

(4) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen

Mitglieder beschlussfähig. Jedes erschienene Mitglied hat bei der Abstimmung
nur eine

Stimme, die nicht übertragbar ist.

Die Mitgliederversammlung wird von dem / der 1. Vorsitzenden geleitet. Bei Verhinderung
wird er / sie durch die Mitglieder des Vorstandes in der Reihenfolge des §
6. 2 Abs. 1 vertreten. Sind alle verhindert, wählt die Mitgliederversammlung
einen Versammlungsleiter.

(5) Es entscheidet außer in den Fällen der §§6.1 (2) letzter
Halbsatz,

6 (2) Nr. 4 , 10 (2) und 11(1) die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Stimmenthaltungen werden wie nicht Erschienene gewertet. Bei Stimmengleichheit
gilt

ein Antrag als abgelehnt.

(6) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll
zu führen. Das Versammlungsprotokoll ist mit den Unterschriften des Schriftführers
und des Versammlungsleiters zu versehen.

§ 6.2 Der Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden

und dem Schatzmeister. Der 1. und der 2. Vorsitzende bilden den Vorstand im
Sinne

des § 26 BGB. Jeder von ihnen ist einzeln vertretungsberechtigt. Einzelheiten
können in

der Geschäftsordnung geregelt werden.

(2) Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:


a) Vertretung und Repräsentation des Vereins

b) Erstellung des Haushaltsplans und Erläuterung auf der jährlichen

Mitgliederversammlung

c) Erstellung einer Geschäftsordnung

d) Verwaltung des Vereinsvermögens



e) Leitung der Mitgliederversammlung

(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für 2 Jahre, mindestens
aber bis

zur erfolgreichen Durchführung einer Neuwahl, gewählt. Scheidet ein
Mitglied des

Vorstandes während der Wahlperiode aus, wählen die verbleibenden Mitglieder
des

Vorstands für die verbleibende Dauer der Wahlperiode einen weiteren Vorstand
aus

dem Kreis der Vereinsmitglieder. Ein derart ausgeschiedener I. Vorsitzender
wird durch

den 2. Vorsitzenden, und dieser durch das neu gewählte Vorstandsmitglied
ersetzt.

(4) Die Abwahl des Vorstandes insgesamt, oder einzelner Vorstandsmitglieder
ist nur

mit 2/3 - Mehrheit der Mitgliederversammlung möglich.

§ 6. 4 Die Revisoren

Den Revisoren obliegt die Kassenprüfung. Die Mitgliederversammlung wählt
zwei Kassenprüfer für maximal zwei aufeinanderfolgende Wahlperioden.
Die Revisoren dürfen nicht dem Vorstand angehören.

Der Schatzmeister ist verpflichtet, den Revisoren sämtliche Rechnungsunterlagen
eines Geschäftsjahres bis spätestens 8 Wochen vor der jährlichen
Mitgliederversammlung vorzulegen. Die Revisoren haben auf der Mitgliederversammlung
über das Ergebnis ihrer Prüfung zu berichten.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

(1) Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und jeweils zu Jahresbeginn
im voraus fällig.

Über die Höhe des Mitgliedsbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.

(2) Die Mitgliederversammlung beschließt über eine Aufnahmegebühr.

(3) Einzelheiten zu Beitragsgestaltung und - Zeitraum regelt die Geschäftsordnung.

§ 8 Vereinsinformation

(1) Der Verein veröffentlicht Publikationen, die unter anderem der Information
der

Mitglieder dienen sollen.

(2) Einzelheiten zu Art und Umfang usw. dieser Vereinsinformationen können
in der

Geschäftsordnung geregelt werden.

§ 9 Regionale Gruppen

(1) Die Gründung und Einberufung "Regionaler Gruppen" durch Vereinsmitglieder
und /

oder weitere am Vereinszweck Interessierte entspricht den Vereinszielen und
wird von

Verein und Vorstand unterstützt.

Einzelheiten zur Konstituierung und zu den Aufgaben "regionaler Gruppen"
kann die Geschäftsordnung regeln.

(2) Das öffentliche Auftreten unter dem Namen "BulliKartei e.V."
bleibt dem 1. und 2.

Vorsitzenden sowie dem Schatzmeister vorbehalten . Der Vorstand kann diese

Befugnis auf Antrag an Dritte - etwa eine "Regionale Gruppe" - delegieren.
Einzelheiten



zur Durchführung dieser Bestimmung können in der Geschäftsordnung
geregelt werden.

§ 10 Satzung

(1) Jedes Mitglied erhält bei der Aufnahme in die "BulliKartei e.V."
ein Exemplar der

gültigen Satzung. Der Satzungstext ist für jedermann zur Einsichtnahme
frei.

(2) Satzungsänderungen sind nur in der Mitgliederversammlung mit 2 / 3
Mehrheit der

abgegebenen Stimmen möglich. Vorgesehene Änderungen sind in der Einladung
zur

Mitgliederversammlung als Tagesordnungspunkte aufzuführen.

§ .11 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins "BulliKartei e.V." kann in der
Mitgliederversammlung mit

2 / 3 - Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Über eine
eventuell

vorgesehene Auflösung des Vereins sind alle Mitglieder in der Einladung
zur

Mitgliederversammlung ausdrücklich hinzuweisen. Ohne vorherigen Hinweis
ist ein

Beschluss zur Auflösung unwirksam und eine Auflösung nicht möglich.

(2) Der Verein "BulliKartei e.V." ist ansonsten durch den Vorstand
als aufgelöst zu

erklären, wenn der Vereinszweck entfallen ist oder die Anzahl der Vereinsmitglieder
die

Anzahl der Vorstandsmitglieder nicht mehr übersteigt.

(3) Das Vereinsvermögen darf bei Auflösung des Vereins nur für
gemeinnützige Zwecke verwendet werden. Die Entscheidung über die Verwendung
des Vereinsvermögens nach Auflösung obliegt zuerst der Mitgliederversammlung,
sodann -bei deren Nichtentscheidung - dem Vorstand. Eine Entscheidung über
die Verwendung des Vereinsvermögens ist zu protokollieren und zu veröffentlichen.
Eventuelle Liquidatoren können von der Mitgliederversammlung bestellt werden.

§ 12 Inkrafttreten

Die Satzung wurde In der Mitgliederversammlung der "BulliKartei e.V."
am 31. Mai 2003 beschlossen und tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister
an die Stelle der bisherigen Satzung. Die Satzungsänderung ist allen Mitgliedern
bekanntzugeben.

Straubing, 31. Mai 2003

(Versammlungsleiter) (Protokollführer)



Geschäftsordnung des Vereins "BulliKartei" e. V.

Der Vorstand empfiehlt der Mitgliederversammlung folgende Erweiterungen der
Satzung der

BulliKartei e. V. vom 31. Mai 2003 als Geschäftsordnung zu beschließen:

Zu § l (3)

Sitz ist Gossersweiler, Gerichtsstand Landau, die Vereinsadresse ist die Geschäftsstelle.

Zu §3

Die Vereinsmitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Niemand
darf durch Ausgaben, die

dem Vereinszweck nicht entsprechen, begünstigt werden.

Zu §6. l

Die Mitgliederversammlung findet jährlich am Christi Himmelfahrts-Wochenende
statt.

Zu §6.2(1)

Jeder von ihnen ist berechtigt, Entscheidungen für die BulliKartei e V.
im Geschäftswert bis max € 500,-

je Vorgang allein zu treffen. Bei höheren Beträgen ist eine mehrheitliche
gegenseitige Abstimmung erforderlich.

Zu § 6.2 (2) e)

Der Vorstand hat zum Ende eines Geschäftsjahres sowie zum Ende seiner Amtszeit
gemeinsam mit dem Schatzmeister der Mitgliederversammlung einen detaillierten,
nachprüfbaren und abgeschlossenen Kassenbericht vorzulegen. Die dafür
notwendigen Unterlagen sind von den Vorständen selbständig beizubringen,
nicht belegbare Ausgaben können nicht erstattet werden.

Es wird neu eingefügt: § 6, 3 Die Ressortleiter

Folgende Aufgabengebiete des Vereins werden einzelnen Ressortleitern übertragen:

a) Redaktion der Vereinszeitung

b) Redaktion der Vereinsinformationen

Diese Veröffentlichungen erscheinen in mehreren Ausgaben pro Jahr je nach
Informationslage,

Mitteilungsbedarf und aktiver Mitarbeit der Vereinsmitglieder Sie berichten
über alle Themen, die im die

Mitglieder von aktuellem, allgemeinem und historischem Interesse sind.

Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, kostenlose Kleinanzeigen in der Vereinszeitung
veröffentlichen zu

lassen. Der Vorstand kann Leserbriefe veröffentlichen

Die Preise für Anzeigen von Nichtmitgliedern sowie für gewerbliche
Anzeigen werden vom Vorstand

festgesetzt und können in Form der jeweils gültigen Preisliste bei
der entsprechenden Redaktion angefordert

werden

c) Ersatzteile und technische Beratung

d) Fahrzeugregister

e) Archiv

f) Mobiles Museum

g) Nichtmitglieder - Information

h) BulliKartei - Shop

i) Internet Repräsentation

j) Deuvet

Die Ressorts werden von Mitgliedern der BulliKartei e. V. freiwillig übernommen
und im Auftrag des Vorstands auf unbestimmte Zeit ausgeführt. Im Falle
der Ablehnung hat der Ressortleiter sein Amt unverzüglich wieder zur Verfügung
zu stellen. Sämtliches Eigentum der BulliKartei e. V. ist unverzüglich
zurückzugeben. Ein Ressortleiter kann mehrere Ressorts gleichzeitig bearbeiten.
Wenn kein Sachbearbeiter für ein Ressort zur Verfügung steht, erfolgt
die Ressortleitung kommissarisch durch den Vorstand. Der geschäftsführende
Vorstand ist verpflichtet, die Ressortleiter in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Die Ressortleiter sind als Beisitzer beratende Mitglieder des Vorstands.

Die Ressortleiter treffen Entscheidungen in ihrem Arbeitsbereich selbständig
und unabhängig. Jeder Ressortleiter hat auf der jährlichen Mitgliederversammlung
Rechenschaft über seine Tätigkeit abzulegen. Die Ressortleiter sind
berechtigt und verpflichtet, mit dem Schatzmeister von Fall zu Fall sowie auf
Verlangen des Vorstands abzurechnen. Die dafür notwendigen Unterlagen sind
beizubringen, nicht belegbare Ausgaben können nicht erstattet werden.

Zu §7 (3)

Das Mitglied ist verpflichtet, den Mitgliedsbeitrag jährlich im voraus
bis spätestens 31 Jan. des jeweiligen Kalenderjahres auf das Konto der
BulliKartei e. V. zu zahlen.


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